Zu hohe Gaspreise muss nicht sein

3.2

Eine Gasheizung ist in deutschen Haushalten sehr beliebt. Der Anteil der Wohnungen, die mit Erdgas beheizt werden, liegt immer noch knapp bei 50 Prozent. Damit ist das Heizen mit Gas, neben der Kohle und dem Erdöl, ein sehr beliebter und wichtiger Energielieferant.

2.8Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Der Preis für das Gas setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Hierzu zählen:
– die Kosten für den Gasimport
– die Kosten für den Einkauf der Gasversorger
– die Mehrwertsteuer und die Erdgassteuer
– die anteilige Förder- und Konzessionsabgabe
– die Netznutzung
– die Vertriebskosten und
– der Gewinn der Energieversorger.
Der Anteil an Steuern und Abgaben schlägt mit rund 30 Prozent zu Buche. Die Kosten für den Gaseinkauf, für den Import und der Netznutzung liegen jedoch bei rund 70 Prozent.

Die Gaskosten steigen ständig

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Die Anlage einer Gasheizung ist in der Anschaffung immer noch günstiger als ein Lagerraum für Holzpellets oder Öl. Trotzdem steigen die Jahreskosten beim Gasverbrauch ständig, dies verunsichert die Verbraucher sehr stark. Nicht nur das die monatlichen Abschläge von Jahr zu Jahr steigen, daneben ist dann auch noch eine Nachzahlung fällig. Die Energieversorger begründen diese Gaspreiserhöhungen mit der Ölpreisbindung durch langfristige Lieferverträge. Diese Verträge sind am Ölpreis gekoppelt und liegen über den Gaspreisen, die an den Gasbörsen gehandelt werden.

3.0Ein Gastarifvergleich lohnt sich

Der Verbraucher ist dem Energielieferanten jedoch nicht gänzlich ausgeliefert. Durch verschiedene Verbraucherportale, die im Internet zu finden sind, ist ein kostenloser Preisvergleich einfach und schnell durchzuführen. Wenige Eingaben, wie Postleitzahl und jährlicher Gasverbrauch, genügen, um den günstigsten Gasanbieter zu finden. Solch ein Gastarifvergleich ist auf jeden Fall sinnvoll, da hier eventuell einige Hundert Euro im Jahr eingespart werden können.

Den Gaspreis im Auge behalten3.1

Ein Gastarifvergleich sollte auf jeden Fall regelmäßig durchgeführt werden. Denn viele Anbieter erhöhen die Gaspreise in den einzelnen Tarifen vor oder nach einer Heizperiode. Vor Ablauf des laufenden Vertrages ist ein Tarifvergleich sinnvoll, damit ein günstigerer Anbieter gefunden werden kann. Damit steht einem Wechsel nichts mehr im Wege. Der Endverbraucher kann im Falle einer Preiserhöhung von seinem 14-tägigen Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Gasanbieter wechseln.

9Fazit:

Jeder Kunde, also jeder Verbraucher sollte nach eingehender Recherche ohne Wenn und Aber den Gasanbieter wechseln. Nur durch das Aufbegehren der Kunden werden die Energielieferanten hellhörig und werden allein durch Statistik feststellen, dass der Endverbraucher sich nicht mehr jede Preiserhöhung gefallen lässt. Nutzen Sie den Vergleich im Netz, Sie werden erstaunt sein, wie viel Geld eingespart werden kann.